Maritime Wirtschaft

  • Wirtschaftsbranche mit Tradition
  • Weltmarktführer und Spezialschiffbau
  • Meerestechnologie der Zukunft

Branche kurzgefasst

Mit über 381 Kilometern Außenküste bietet der Nordosten ideale Bedingungen für die maritime Industrie. Dabei verfügt Mecklenburg-Vorpommern über 13 Hafenstandorte. Der Seehafen Rostock ist mit einer Wassertiefe von 14,50 m der tiefste deutsche Ostseehafen und somit auch für sehr große Schiffe ausgelegt. Firmen, die sich im Nordosten ansiedeln, profitieren von verfügbaren Grundstücken in Hafennähe. Hinzu kommt Mecklenburg-Vorpommerns Rolle als Dreh- und Angelkreuz für Passagierverkehr und Warenaustausch im Ostseeraum. So herrscht eine enge Zusammenarbeit mit Skandinavien und dem Baltikum.

Volle Kraft voraus

Mit großzügigen Förderprogrammen, intensiver Forschung und Entwicklung, qualifizierten Fachkräften und einem produktiven Branchennetzwerk bringt Mecklenburg-Vorpommern Ihre Maritime-Wirtschaft-Investitionen auf den richtigen Kurs. 

  • Fördermittel

    Technologie, Innovation und Verbundforschung werden in MV großzügig gefördert. Für die Errichtung einer Betriebsstätte können attraktive Unterstützungsinstrumente des Landes genutzt werden. Bezuschusst werden darüber hinaus die Anschaffungs- und Herstellungskosten neuer Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens. Als Full-Service-Dienstleister unterstützen wir Sie bei der Beantragung von Fördermitteln aus MV und aus der EU. Sprechen Sie uns gerne an.

  • Fachkräfte und Netzwerke

    Hochschule Rostock

    Die Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik bildet mit ihren vielseitigen Studiengängen einen leistungsfähigen Schwerpunkt für eine praxisnahe Ingenieurausbildung. Zu den Forschungsschwerpunkten der Fakultät zählen u. a. Energie- und Strömungstechnik, Maritime Systeme, Mechatronik und Antriebstechnik sowie Angewandte Mechanik und Werkstofftechnik.

    Der Lehrstuhl für Meerestechnik wurde zum 1. Oktober 1992 eingerichtet. Er ging aus dem im Jahre 1968 gegründeten Lehrstuhl für Fischereitechnik hervor. Die Universität Rostock ist damit eine der ältesten Lehr- und Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der ingenieurwissenschaftlichen Meerestechnik in Deutschland. Die Lehre konzentriert sich im Wesentlichen auf die Vermittlung theoretischer und experimenteller Methoden zum Entwerfen von schwimmenden und verankerten Offshore-Systemen sowie unbemannten Unterwasserfahrzeugen und -systemen. In seiner auf Anwendung orientierten Grundlagenforschung konzentriert sich der Lehrstuhl Meerestechnik vorrangig auf die Entwicklung, Validation und Anwendung theoretischer und experimenteller Methoden zur zuverlässigen Voraussage von Belastungen, Bewegungen und Formänderungen unterschiedlichster meerestechnischer Konstruktionen. Im Zusammenhang mit der Sicherstellung einer zu garantierenden Gebrauchsdauer von Unterwassersystemen sind auch experimentelle Analysen zur Materialalterung von Polymerwerkstoffen unter marinen Einsatzbedingungen Teil des Forschungsportfolios.

    Hochschule Wismar

    Die Hochschule Wismar verfügt über den Studiengang Seefahrt, Anlagentechnik und Logistik (SAL). Seit 1952 wird auf dem Campus in Warnemünde eine akademische Ausbildung angeboten, ab 1969 auch die international anerkannte Seefahrtsausbildung. Neben der seefahrtsbezogenen Lehre sind ebenfalls die Studienrichtungen Anlagen- und Versorgungstechnik, Verkehrsbetrieb/Logistik sowie Elektrotechnik für den Schiffbau am Bereich SAL etabliert.

    Seit 2011 fördert das Maritime Cluster Norddeutschland die Vernetzung der verschiedenen Akteure der maritimen Wirtschaft. Seit Januar 2015 ist das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern Mitglied der Allianz und unterstützt aktiv die Vernetzung der maritimen Wirtschaft.

    Forschungsverbund Mecklenburg-Vorpommern e. V.

    Seit 1995 begleitet der Forschungsverbund Mecklenburg-Vorpommern e.V. Unternehmen und Forschung mit effektiven Programmen, ausgewählten Netzwerkpartnern, Forschungs-Know-how und praktischer Projekterfahrung beim Transfer von Produktideen über Technologie- und Finanzierungs-Checks bis zum Markterfolg.

    RIC MAZA MV e. V.

    RIC MAZA MV e. V. ist ein Bündnis regionaler Unternehmen aus der mittelständischen maritimen Industrie sowie dem damit verbundenen Ingenieurwesen, der industrienahen Forschung, der Aus- und Weiterbildung und den dafür gleichfalls relevanten Fachbereichen aus den Hochschulen im Land MV. Neben Austausch, Know-how-Transfer und Interessenvertretung findet eine zielorientierte interdisziplinäre Zusammenarbeit in fünf fachspezifischen Projektgruppen statt.

    Subsea Monitoring Network e. V.

    Der Subsea Monitoring Network e. V. ist ein führendes Unternehmensnetzwerk für Unterwassertechnologien in Deutschland und bundesweiter Ansprechpartner für die Meeresforschung und -technik in Deutschland. Er versteht sich als Trägerverein und Management des Ocean Technology Campus in Rostock. Der SMN e. V. ist eine Plattform der gesamten Wertschöpfungskette der Branche und setzt sich durch aktive Lobbyarbeit, Vernetzung, Bündelung von Informationen und Know-how für deren Stärkung ein. Das Netzwerk für Unterwassertechnologien steht insbesondere für Fragen der Technikentwicklungen bzw. Technologieerprobung zur Verfügung und ebnet den Kontakt zu Branchenunternehmen, Universitäten, Forschungseinrichtungen, Erprobungsmöglichkeiten bzw. Testfeldern und Politik.

  • Forschung und Entwicklung

    Die maritime Industrie hat einen hohen Stellenwert in Mecklenburg-Vorpommern. Die Küstennähe und die vielen Häfen prädestinieren den Standort für Pionierarbeit im Bereich des Schiffs- und Bootsbaus.

    Mecklenburg-Vorpommern verfügt über zahlreiche Projekte und Institute, die echte Lösungen für die Branche schaffen – für eine maritime Industrie von morgen. Dazu zählt das Fraunhofer-Institut für Großstrukturen in der Produktionstechnik IGP (Fraunhofer IGP) in Rostock. Auf Basis angewandter Forschung werden im Rahmen von Forschungs- und Entwicklungsprojekten mit Kooperationspartnern aus der Wirtschaft Konzepte für Produkt- und Prozessinnovationen für viele Zukunftsbranchen wie Schiff- und Stahlbau realisiert.

    Das Institut für Innovative Schiffssimulation und Maritime Systeme (ISSIMS) in Wismar forscht auf dem Fachgebiet der Simulationsprozesse in maritimen Systemen. Der Fokus ihrer Forschung liegt darauf, Prozesse und Abläufe in der Schifffahrt sicherer und effizienter zu gestalten.

    Ein weiteres Forschungshighlight im Land ist das BMBF-Zukunftscluster Ocean Technology Campus in Rostock, unter dessen Dach sich eine Vielzahl von maritimen Forschungseinrichtungen und Unternehmen zusammengefunden haben, um die deutsche Meerestechnik durch Erschließung wichtiger Märkte und das Setzen von Impulsen für eine weltweite nachhaltige Nutzung der Ozeane zu stärken. Ein wichtiger Akteur im Ocean Technology Campus ist das Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD in Rostock (Fraunhofer IGD-R), welches im Bereich der Maritimen Wirtschaft smarte Anwendungen und Systeme für Unternehmen der Blue Economy und deren Lieferanten entwickelt und gleichsam Betreiber des Digital Ocean Labs (DOL) vor der Küste Nienhagens ist. Das DOL bietet ein Unterwassertestfeld, in dem innovative Meerestechnologien unter realen Bedingungen erprobt und weiterentwickelt werden können. Das Fraunhofer IGD-R ist darüber hinaus Teil der interdisziplinären Forschungsgruppe der Fraunhofer-Gesellschaft Smart Ocean Technologies (SOT) am Standort Rostock. Die Forschungsgruppe stellt einen europaweit einzigartigen Verbund zur Entwicklung, Erprobung und Anwendung von Unterwasser-Technologien dar, die zukunftsweisende Meerestechnik und neue Lösungen für eine nachhaltige Nutzung der Meere entwickelt. Neben dem eingangs erwähnten Fraunhofer IGP und dem Fraunhofer IGD-R sind das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS und das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB Teil der Forschungsgruppe SOT. 

    Am Leibniz-Institut für Ostseeforschung in Warnemünde steht die Meeresforschung im Vordergrund. Dort werden die unterschiedlichsten, biologischen Lebensräume der Ostsee untersucht und analysiert.

    Maritime Forschung wird auch an der Universität Rostock mit ihrer interdisziplinären Fakultät und dem Department „Maritime Systeme“ betrieben. In den drei Projektbereichen „Biogeochemie in küstennahen Gebieten“, „Anthropogene Einflüsse“ sowie „Technik und Robotik im Flachwasser“ forschen die Mitglieder des Departments in multi- und interdisziplinären Verbundprojekten und schöpfen aus den Schnittmengen zwischen den Projektbereichen innovative Erkenntnisse. 

  • Investitionsstandort MV

    Die maritime Industrie blickt in MV auf eine lange Tradition zurück

    • 13 Hafenstandorte an 381 Kilometer langer Außenküste
    • gute Verkehrsinfrastruktur (Straßen-, Schienen, Luft- und Schiffsverkehr)
    • verfügbare, hafennahe Grundstücke
    • kurze Wege zu Behörden und Ämtern
    • kompetente Beratung für Ihr Investitionsprojekt

Von hier aus in die ganze Welt

  • Liebherr-MCCtec Rostock GmbH

    Die Firma Liebherr ist Qualitäts- und Technologieführer in der Fertigung von Kränen und Umschlaggeräten für maritime Anwendungen. Im Jahre 2005 hat Liebherr an der deutschen Ostseeküste im Hafengelände von Rostock eine zusätzliche Produktionsstätte ...

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  • Mecklenburger Metallguss

    In der Zulieferindustrie gehört das Unternehmen mit seinen Spitzenprodukten von höchster Qualität zu den Weltmarktführern. In der Zulieferindustrie gehört das Unternehmen mit seinen Spitzenprodukten von höchster Qualität zu den Weltmarktführern. Der ...

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  • Deckma

    Die Deckma GmbH mit Hauptsitz in Hamburg ist ein Zulieferer für die Schiffsbau- und Offshore-Industrie. Neben dem Standort in Hamburg ist das Unternehmen mit einem Projektierungs- und Lichtdesign-Büro in Rostock ansässig. Das Produktportfolio umfasst ...

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  • Neptun Werft

    Die Neptun Werft Rostock ist Marktführer im Flusskreuzfahrt-Schiffbau. Seit 1997 ist sie Teil der Meyer Gruppe. In Rostock werden die Maschinenraummodule für die Kreuzfahrtschiffe der beiden Werftstandorte in Papenburg und im finnischen Turku gebaut. ...

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  • HanseYachts

    Yachten bauen an einem der schönsten Segelreviere der Welt: Die Inseln Rügen und Usedom vor der Tür – Greifswald, die alte Hansestadt, ist der ideale Standort für eine Yachtwerft. Die 1990 gegründete HanseYachts zählt heute zu den größten Herstellern ...

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    Was sagen unsere Kunden?

    Geschäftsführer Liebherr-MCCtec Rostock GmbH

    Leopold Berthold

    „Unser Standort in Rostock ist heute mit über 1.600 Mitarbeitenden das maritime Herz der Firmengruppe Liebherr. Die direkte Anbindung an die Ostsee bietet beste logistische Voraussetzungen für den Versand unserer Geräte.“

    Geschäftsführer Mecklenburger Metallguss GmbH

    Dr.-Ing. Lars Greitsch

    „Wir sind Weltmarktführer für Schiffspropeller, weil ein Schwerpunkt unserer Unternehmensentwicklung die Forschung ist. Dauerhafte Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Verbundprojekten bilden das Rückgrat der MMG-Forschung. So können wir den Anforderungen immer einen Schritt voraus sein. So sichern wir, dass unsere Propeller auch weiterhin weltweit Innovationsträger sind.“

    CEO HanseYachts AG

    Hanjo Runde

    „Mecklenburg-Vorpommern bietet uns als einem der größten Yachthersteller der Welt sehr gute Rahmenbedingungen. Seit 1990 produzieren wir mit einem hoch qualifizierten und hoch motivierten Team in Greifswald an der Ostseeküste Segel- und Motoryachten und realisieren damit Lebensträume unserer Kunden. Von Europa aus gehen unsere Yachten in die ganze Welt, und davon nicht wenige direkt über das Meer.“

    Geschäftsführer Neptun Werft GmbH & Co. KG

    Bernard Meyer

    „In Mecklenburg-Vorpommern gibt es eine starke Leidenschaft für den Schiffbau. Wir glauben an die Fähigkeiten und den Mut sowohl der Mannschaft der Neptun Werft in Wismar als auch unseres Meyer-Teams, das größte in Deutschland gebaute und weltweit erste vollständig methanolbetriebene Kreuzfahrtschiff fertigzustellen. Das wird ein weiteres innovatives Kapitel in der langen Geschichte des Schiffbaus hier vor Ort sein.“

      Freie Flächen
      Sofort verfügbar

      Ob Flächen an der Kaikante, Großstandorte oder Sonderimmobilien – wir bieten Ihnen den idealen Standort zum Wachsen.

      Flächen bereits ab 10 €/m²

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      Invest in MV

      Full Service von der ersten Idee bis zur finalen Umsetzung

      Mecklenburg-Vorpommern bietet Unternehmen aus fast jeder Branche ideale Standorte. Doch jedes Investitions- und Erweiterungsprojekt bringt besondere Herausforderungen mit sich. Diese meistern wir für Sie und mit Ihnen – kostenlos, vertraulich und effektiv.

      Ihre Anpsrechpartnerin

      Doreen Weigelt

      Seniorberaterin

      Industrie 4.0, Maritime Industrie und Meerestechnologie, Maschinenbau und Metallverarbeitung

      +49 (385) 59 2 25 - 31

      +49 (160) 96 39 10 43

      weigelt@invest-in-mv.de

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      Das Land der kurzen Wege

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      Kontakte, die weiterhelfen