Werkseröffnung der BVS Systemtechnik GmbH in Schwerin

Rudolph: Neuansiedlung nimmt Produktion auf – 25 Arbeitsplätze entstehen –
überregionale Investorenwerbung ausbauen – wer bei uns investiert, braucht auch motivierte Fachkräfte, die gern bei uns leben

Nr.189/18  | 15.06.2018  | WM  | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit

Am Freitag hat die Firma BVS Systemtechnik GmbH feierlich ihr neues Werk im Industriepark Schwerin eröffnet. Das Unternehmen hat sich im Bereich der Feinblechverarbeitung spezialisiert. „Mit der Neuansiedlung entstehen 25 neue Jobs im verarbeitenden Gewerbe. Wir haben ein Unternehmen für Mecklenburg-Vorpommern gewinnen können, das hochwertige Produkte und Dienstleistungen in der Blechverarbeitung anbietet“, sagte der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Dr. Stefan Rudolph. Das Unternehmen BVS Blechtechnik GmbH stammt aus Böblingen (Baden-Württemberg). Die Schweriner BVS Systemtechnik GmbH ist ein Tochterunternehmen. Das Gesamtinvestitionsvolumen für die Errichtung des Standortes beträgt rund 9,2 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit rund 2,2 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).

 
Überregionale Investorenwerbung ausbauen - weiche Standortfaktoren betonen

Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Rudolph machte deutlich, dass es notwendig ist, noch stärker überregional für den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern zu werben. „Wer bei uns investiert, braucht auch motivierte Fachkräfte, die gern bei uns leben. Punkten können wir mit einer modernen Infrastruktur und hervorragend ausgebauten Gewerbegebieten. Neben diesen harten Standortfaktoren müssen gerade auch die weichen Standortfaktoren zukünftig noch stärker vermarktet werden. Hierzu gehört auch eine zeitgemäße und qualitativ hochwertige Betreuung aller Kinder sowie eine sehr gute Wohn- und Lebensqualität. Eine vorhandene Kita und eine Schule sind auch immer Standortwerbung und auch ein Standortvorteil, sich zum Leben und Arbeiten in einer bestimmten Region zu entscheiden“, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Rudolph.


Sogwirkung für Ansiedlungen entsteht

„Neben den hervorragenden Standortbedingungen bei uns im Land war ein wichtiges Entscheidungskriterium, die Partnerschaft mit dem ebenso im Industriepark angesiedelten Unternehmen ZIM Flugsitz GmbH. Das verdeutlicht einmal mehr die Sogwirkung von Ansiedlungen in einem Gewerbegebiet, die mit Ausbau von Investitionsvorhaben verbunden sind. Hierzu hat auch die Ansiedlung von Nestlé mit einem Kaffeekapselwerk beigetragen. Das steigert die Aufmerksamkeit für den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern insgesamt“, erläuterte Rudolph weiter.


Industriepark Schwerin wächst weiter

Im Industriepark Schwerin haben sich in den vergangenen Jahren eine Reihe von Unternehmen angesiedelt. Hierzu zählen beispielsweise: Nestlé Deutschland AG (Produktion von Nescafé Dolce Gusto Kaffeekapseln), FlammAerotec GmbH & Co KG (Produktion von verschiedenen Komponenten/Zulieferteilen unter anderem für die Airbus-Produktion), PTS-precision GmbH (Produktion von hochpräzisen CNC-Langdrehteilen für die Automobil- und Elektroindustrie), United Caps (Produktion von Kunststoffverschlüssen vor allem für Flaschen und Kartons der Lebensmittelbranche), Folienveredelung Hamburg (Recycling von Folien aller Art zu hochwertigem Kunststoffgranulat), die ZIM Flugsitz GmbH, einem Hersteller von Flugzeugsitzen. Mit dem Medizintechnikunternehmen Ypsomed siedelt sich aktuell ein weiterer Medizintechnikhersteller an. Im Industriepark Schwerin sollen künftig Bauteile für Pens, Autoinjektoren und Pumpensysteme entstehen. In der ersten Jahreshälfte 2019 wird die Produktion aufgenommen und damit werden insgesamt 119 weitere Arbeitsplätze entstehen. „Mehr als 1.000 Arbeitsplätze sind im Industriepark Schwerin bereits entstanden. Die vom Wirtschaftsministerium initiierte Vermarktungskampagne und Neupositionierung des Großgewerbestandortes ist ein großer Erfolg und hat nachhaltig zu Ansiedlungsergebnissen geführt. Wir werden diesen Weg auch an weiteren Standorten im Rahmen der Industrieoffensive Mecklenburg-Vorpommern fortsetzen, so Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Rudolph abschließend.

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